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2019

The Arpeggio Experience

Zwölf Konzert-Etüden, klassisch bis erweitert tonal, von Romanze bis Minimal Music. Musikalisch anspruchsvoll ohne extreme Schwierigkeiten.

Der Zyklus der zwölf Arpeggio Studien entstand im Frühjahr 2019 und steht in der langen Tradition der „Études de Concert“. In der Gitarrenliteratur sind dies die Komponisten Sor, Regondi, Villa-Lobos, und Brouwer, beim Klavier Chopin, Liszt, Skrjabin, Debussy und Ligeti.

 

„The Arpeggio Experience“ ist ebenfalls für die Aufführung im Konzert bestimmt und geht von ganz unterschiedlich angelegten Akkordzerlegungen die den gesamte Tonraum der Gitarre erschliessen. Durch den bewussten Verzicht auf extreme Schwierigkeiten - in beiden Händen - gelangt der Spieler schnell zu einer musikalischen Gestaltung ohne durch allzu viele Vorgaben und Spielanweisungen einschränkt zu werden. Der eigentliche Sinn der Sammlung ist liegt in der Entwicklung einer eigenen, sprechenden Interpretation auf der Grundlage von Emotion, Formbewusstsein, Charakterisierung und klanglicher Phantasie.

Grundsätzlich habe ich mich für eine möglichst einfache Notation entschieden. Das Herausarbeiten polyphoner Binnenstrukturen ergibt sich dann aus dem aufmerksamen Wahrnehmung von Mikromelodik  und harmonischen Entwicklungen. Zur Vermeidung einer optische Standard-Periodizität habe ich in einigen Etüden auf Taktstriche verzichtet.

Innerhalb einer überwiegend tonalen Umgebung spannt sich ein stilistisch weiter Bogen mit Einflüssen von die klassischen Romanze bis hin zu Minimal Music. Zugleich ist es ein augenzwinkerndes Spiel mit der Etüden-Tradition und ihren lieb-, oder auch leidgewordenen Klischees.

Noten